Hark
Datenschutz als Architektur

Ein privater Gmail-Client für den Mac, der deine Mails nie sieht

Ein privater E-Mail-Client ist eine Behauptung, die du überprüfen können solltest. Diese Seite beschreibt die Architektur hinter der Behauptung von Hark – deine Mails berühren nie unsere Server – so genau, dass du genau das kannst, einschließlich der wenigen Dinge, die doch bei uns ankommen, der Dritten, mit denen eine Nachricht in Berührung kommen kann, und der Einstellungen, die jeweils darüber entscheiden.

Das Grundprinzip

Zwei Beteiligte: dein Mac und Google. Hark läuft auf dem einen und spricht mit dem anderen über die Gmail-, Calendar-, Tasks- und People-APIs von Google, per TLS, direkt von deinem Rechner aus. Dazwischen gibt es keinen Dritten. Wir betreiben keinen Server, der deine Mails synchronisiert, weiterleitet, indexiert, sichert oder „beschleunigt“ – es gibt in unserer Infrastruktur also keine Kopie davon, die gehackt, per Gerichtsbeschluss angefordert oder geleakt werden könnte.

Das ist keine Richtlinie, die in einer späteren Version stillschweigend geändert werden könnte; so ist die App gebaut. Die Synchronisierung steckt in der App, und einen Server dazwischenzuschalten hieße, sie um einen solchen herum neu zu bauen.

Wo deine Daten genau liegen

Was doch bei uns ankommt – und wann

Bei normaler Nutzung – lesen, schreiben, organisieren, deine Woche ansehen – nichts über deine Mails. Fünf Dinge betreffen einen unserer Server; vier davon passieren nur, wenn du etwas tust:

Eins noch, später: ein Abrechnungskonto, falls du nach dem Ende der Beta ein Abo abschließt. Es ist eine von deinem Google-Konto getrennte Identität – eine E-Mail-Adresse deiner Wahl oder eine Google-Anmeldung über einen Client ohne Zugriff auf Gmail –, und die vollständige Liste dessen, was es speichert, steht in der Datenschutzerklärung.

Dritte, mit denen eine Nachricht in Berührung kommen kann

E-Mail ist kein geschlossenes System, und ein Client, der dir nichts von außerhalb von Google zeigt, würde dir viele kaputte Nachrichten zeigen. Das sind die Verbindungen nach außen, die eine Nachricht auslösen kann, und die Einstellung, die jeweils darüber entscheidet:

So überprüfst du es selbst

Du musst dich nicht auf diese Seite verlassen. Eine Firewall für ausgehende Verbindungen auf deinem Mac zeigt jeden Host, mit dem eine App spricht. Bei normaler Nutzung von Hark solltest du beim Anmelden accounts.google.com sehen, die API-Hosts von Google (googleapis.com und seine Subdomains) für Mail, Kalender, Aufgaben und Kontakte und den Bild-Host von Google (in der Praxis lh3.googleusercontent.com) für Kontaktfotos. updates.harkmail.app solltest du sehen, wenn nach Updates gesucht wird, und logs.harkmail.app einmal täglich für die anonyme Zählung aktiver Macs, ansonsten nur, wenn du einen Bericht sendest (oder, falls du Absturzberichte eingeschaltet hast, nach einem Absturz). Steht „External images“ auf „Ask“, solltest du keinen Server eines Absenders sehen, bis du die Bilder anforderst. Wenn du jemals etwas anderes siehst, wollen wir es wissen: support@souplin.com.

Hark fragt Google für jede Funktion nach der engsten Berechtigung, die sie umsetzt – zum Beispiel fragt es nicht nach der Berechtigung, Mails endgültig zu löschen, daher kann die App eine Nachricht immer nur in den Papierkorb verschieben –, und die Nutzung von Google-Daten unterliegt der Limited-Use-Richtlinie von Google. Die Berechtigungen und wofür jede dient, stehen auf der Hilfeseite.

Fragen

Speichert Hark meine E-Mails auf seinen Servern?

Nein. Es gibt keinen Hark-Server, der Mails, Kalender, Kontakte oder Aufgaben empfängt, weiterleitet oder speichert. Die App spricht direkt von deinem Mac aus mit Google, und die einzige Kopie außerhalb von Google ist der Cache auf deiner eigenen Festplatte.

Können die Leute hinter Hark meine Mails lesen?

Nein – auf unserer Seite gibt es nichts zu lesen. Etwas aus deinem Postfach kann uns nur erreichen, wenn du selbst einen Screenshot an einen Fehlerbericht anhängst. Hängst du nichts an, verlässt nichts von deinen Mails deinen Mac. Ein Fehlerbericht enthält allerdings das Feld für Name oder E-Mail, vorausgefüllt mit deiner angemeldeten Adresse, sofern du es nicht leerst.

Ist der lokale Cache verschlüsselt?

Von deinem Mac, nicht von uns. Der Cache liegt in deinem Ordner „Application Support“, nur für deinen Benutzeraccount lesbar, und FileVault verschlüsselt ihn zusammen mit allem anderen auf der Festplatte. Hark fügt keine eigene zweite Schicht hinzu – ist FileVault aus, schützt du den Cache, indem du es einschaltest.

Was passiert, wenn ich mich abmelde?

Drei Dinge: Hark weist Google an, seinen Zugriff auf dein Konto zu widerrufen, löscht die Tokens aus deinem Schlüsselbund und entfernt den lokalen Cache dieses Kontos. Abmelden heißt nicht nur, ein Passwort zu vergessen; auch die Freigabe bei Google verschwindet.

Verraten Bilder in E-Mails, dass ich sie geöffnet habe?

Das können sie, in jedem Client. Mit der Standardeinstellung lädt Hark die externen Bilder einer Nachricht direkt von dort, wo der Absender sie abgelegt hat – der Server des Absenders sieht dabei deine IP-Adresse und die Uhrzeit. Stell unter „Settings › General“ die Option „External images“ auf „Ask before displaying“, und nichts wird geladen, bis du es sagst.

Hark befindet sich in einer kostenlosen öffentlichen Beta.

macOS 14 oder neuer auf Apple Silicon.

Sieh dir die App an – das Fenster auf der Startseite ist die echte Oberfläche, und du kannst Akzentfarbe und Design direkt auf der Seite ändern.